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Emelys tierische Neuigkeiten - die Chefziege erzählt

Hallo Ihr Lieben, meck meck... hier bin ich wieder, Eure Emely, die Chefziege vom Leutenberger Kinderbauernhof. Es wird langsam Zeit, dass ich euch wieder die Ohren vollmecker, sonst kommt ihr noch auf die Idee, dass ich hier oben eingeschneit bin, meck meck. Das ist natürlich Unsinn, denn mal ganz im Ernst, das ist ein komischer Winter dieses Jahr. Ich kann mich noch sehr gut an die vergangene, kalte Jahreszeit erinnern und da konnte man sie auch noch so nennen. Wir Ziegen sind ja fast im Schnee nicht mehr zu sehen gewesen…
Aber dieses Jahr, nichts! Nicht einmal ein gefrorener Boden und das heißt natürlich vor allem für unser menschliches Personal viel Arbeit und viel Schlamm an den Arbeitsschuhen. Da kann ich meckern wie ich will, meck meck, aber es gibt trotzdem keinen Schnee. Für alle Vierbeiner und geflügelten Freunde ist das auch nicht gerade leicht und wenn ich so an meinen schmutzigen Klauen hinab schaue, dann freue ich mich jetzt schon auf den Frühling, meck meck.
Es gäbe da natürlich eine einfache Möglichkeit, wie ich die nächsten Wochen äußerst luxuriös verbringen könnte. Unser Personal war nämlich sehr fleißig und hat die Vereinshütte zu einem wirklich wunderschönen Häuschen umgebaut. Dort ist es dank des Ofens nicht einmal kalt, aber ich habe das komische Gefühl, dass Meckerziegen dort nicht willkommen sind. Unsere Zweihufer haben wahrscheinlich Angst, dass wir uns dauerhaft im Warmen einnisten und gar nicht mehr ausziehen wollen. Ich werde ihnen mal vorschlagen, dass sie ja stattdessen im Ziegenstall wohnen können – ein faires Tauschgeschäft, wie ich finde. Ach, hab ich heute wieder tierisch gute Ideen, meck meck!
Wenn ich aber hier wieder einmal das Wort ergreifen kann, dann möchte ich euch nicht nur meine brillanten Ideen unterbreiten, sondern mich auch ziegenmäßig bedanken. Uns geht es nämlich, trotz fehlender Stallbodenheizung, sehr gut und haben wie immer viel Spaß – auch im Winter. Dank zahlreicher Futterspenden ist für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt und es können sogar die unersättlichen Schweine glücklich gemacht werden. Vielen Dank an diese tierlieben und spendablen Zweihufer, durch die auch so mancher Taler in den Sammelbüchsen und auf dem Bauernhofkonto landet.

Ich würde mich freuen, wenn ich dieses Lob auch das nächste Mal meckernd verkünden kann, meck meck, denn loben kann ich sehr gut, meck meck. Lasst euch durch das regnerische Wetter nicht den Tag verderben. Bis bald, Eure Emely

22.01.2012

 

 


Der Herbst ist da

Bunte Blätter fallen, der Boden wird zunehmend matschiger und auch die Temperaturen lassen erkennen: Der Sommer ist endgültig vorbei!
Auf unserem Bauernhof geht das Leben wie gewohnt weiter, auch wenn jetzt schon mehr gezittert wird und wir unsere tierischen Bewohner bereits auf den Winter vorbereiten. Besser Vorsorge, als später beim ersten Schneefall nicht gewappnet sein, das ist unsere Devise. So haben wir bereits die Ställe Wetterfest gestaltet, unsere Ziegen erfreuen sich der wachsenden Strohschicht in ihrem Quartier und das Futter für die kalte Jahreszeit steht bereits in der Scheune.
Unsere pelzigen Bauernhofbewohner haben sich schon ein dichtes Fell zugelegt und so stören zumindest sie die Temperaturen nicht sonderlich. Das einzige, was nach ihrer Meinung anders sein könnte, wären vielleicht die Wiesen und Bäume, die immer mehr braune Gräser und Blätter zeigen und so nicht mehr als Nahrung für unsere wählerische Bande ausreichen.
Und Futter, das muss natürlich immer da sein! Das sehen vor allem unsere beiden Schweinchen so, die grunzend auch das letzte Fitzelchen an Fressbarem auftreiben. Elvira und Lotti haben sich auch schon persönlich kennen gelernt und sind jetzt immer öfter zusammen auf dem Gelände zu finden. Wir hoffen sehr, dass sie sich bald einen Stall teilen und gegenseitig wärmen können.

 

09.10.2011

 

 



Ein Rückblick der Leutenberger auf das Historische Aemilienfest 2011

 

Ein ankündigendes Jagdhorn wird vernommen, Soldaten ziehen trommelnd durch die Stadt, edle Damen und Herren geben sich in ihrem vorzüglichen Gewand die Ehre, zusammen mit Bauern, Mägden und Waschweibern zu feiern, zu tanzen und zu speisen.

Solch ein Szenario wurde am 17.und 18. September 2011 zum Anlass, dass ca. 1.600 Gäste sich auf dem Leutenberger Marktplatz einfanden. Unter dem Namen „Historisches Aemilienfest“ wurde an jenem Wochenende ein zweitägiges Programm geboten, das Besucher jeden Alters lockte. Eröffnet wurde die erstmalige Veranstaltung durch einen Einmarsch von Trachtengruppen auf den Marktplatz. Den Kopf des Umzuges bildete die Leutenbergerin Antje Mittelhäuser alias „Gräfin Aemilie Antonie“ in Begleitung von Zofen, Kindern und der Saalfelder Stadtgarde, gefolgt von den drei wichtigsten Herren der Stadt: Bürgermeister, Stadtschreiber und Herold. Ob Waschweiber, Bauern, Marketenderinnen oder Händler…um nur einige zu nennen… der aufwändig gestaltete Umzug wurde zum Sinnbild verschiedenster Personengruppen längst vergangener Jahrhunderte. Die beteiligten Vereine und Gruppen scheuten weder Zeit noch Mühe, die dargestellten Umzugsbilder mit Tracht, geschmückten Handwagen und gekonnter Gestik zu realisieren. Auch auswärtige Vereine waren vertreten – der Lehestener Traditionsverein Schieferbergbau, die Greifensteinfreunde aus Bad Blankenburg sowie Bad Lobensteiner und Triptiser Schützen waren dabei zu sehen und zu hören.

Nicht weniger interessant folgte das Nachmittagsprogramm mit der Märchenerzählerin, den Tänzen der Grundschule und den Auftritten des Gauklers Lupus, der mit Akrobatik, Wortwitz und Jonglage das Publikum fesselte. Die Spielleute „Bergfolk“ und „Viesematente“ ließen den Klängen historischer Musik und Mittelalterfolk lauschen und auch mal das Tanzbein des einen oder anderen Besuchers schwingen. Verführerischer Duft von frisch gebackenem Brot und herzhaften Braten und Rippchen, Kuchen, Detscher, Langosch, aber auch all den anderen Köstlichkeiten machte sich breit. Das Markttreiben war gekennzeichnet durch verschiedenste Handwerker-und Krämerstände – es wurde gehandelt und vorgeführt, dem Gast wurde der Einblick in das Leben und Arbeiten wie vor 300 Jahren geboten…sei es in der Seilerei, beim Schmied oder beim Steinmetz. Über 40 Stände füllten Marktplatz und Straßen. Marketenderinnen, Marktweiber, trommelnde Soldaten und belustigende Waschweiber belebten immer wieder das Marktgeschehen, jeder auf seine Weise. Eine besondere Rolle kam natürlich der „Aemilie Antonie“ zu, die beide Tage präsent und im Mittelpunkt war. Gräfin Aemilie Antonie (1614 – 1670) von Schwarzburg-Rudolstadt residierte auf dem Schloss und hat sich durch ihren besonders sozialen Einsatz um Leutenberg verdient gemacht. Ihre Wirkung und Bedeutung für Kirche und Schule, Arme- und Krankenfürsorge, Friedensbewegung aber auch wirtschaftliche Aspekte machte sie zur namensgebenden Figur des diesjährigen Festes.

 

Trotz des einen oder anderen Regentropfens wurde die Stimmung nicht gedrückt und die Highlights des Sonnabends – Feuershow des Gauklers und das Abendkonzert mit Bergfolk – mussten nicht ausfallen. Bei Fackelschein und bester Laune wurde bis in die späten Stunden gefeiert und getanzt.

Auch am Sonntag ließen sich zahlreiche Gäste das Programm und das Marktgeschehen nicht entgehen und fanden sich erneut – mit Regenschirmen ausgerüstet - auf dem Marktplatz ein.

 

22.09.2011

 

 



Na wer grunzt denn da?
Und warum schmatzt es nun an zwei Stellen im Gelände?
 
Was fehlt zu einem vollkommenen Schweineglück? Unsere Elvira hat eigentlich alles, wenn man sie so anschaut. Nach einem herzhaften Frühstück liegt sie in der Sonne, lässt sich den Bauch wärmen und dann kommt auch noch jemand vorbei der ihr nach einer kleinen, schweinemäßig-grunzenden Aufforderung die Ohren krault und sie ausgiebig bürstet. Was könnte so einem Tierchen noch fehlen? Na klar, ein Artgenosse, mit dem sie über die Neuigkeiten des Kinderbauernhofes plaudern kann.
Am Samstag, dem 10.09.2011, war es dann soweit und das zweite Grunzetier ist bei uns eingezogen. Die kleine Lotte, erst wenige Wochen alt und wirklich noch um einiges schmächtiger als die dicke Elvira, hat sich auch schon eingelebt und quatscht ausgiebig mit ihrer neuen Freundin.
Noch laufen die Beiden nicht zusammen auf dem Gelände, man muss sich ja erst einmal kennen lernen. Außerdem müssen wir Elvira beibringen, dass Lotti ihr garantiert nichts wegfressen wird, denn bei sowas hört bei ihr natürlich jede Freundschaft auf.
Wir hoffen, dass unsere beiden Sauen bald gemeinsam einen Stall teilen und ein glückliches Schweineleben führen können.



12.09.2011

 

 

 

Den Regen mit dem Mund fangen

Bericht aus der OTZ


Leutenberg. Die 19 kleinen Gäste aus der Westsahara, die sich noch bis zum Wochenende im Landkreis erholen, erlebten gestern einen Tag in Leutenberg. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Klaus-Dieter Marten (CDU) stand der Besuch der Naturparkverwaltung mit ihrem großen Außengelände im Programm. Hermann Schmid, Wirt der „Garküche“, lud danach alle zum Mittagessen ein, Elke Wolfgram spendierte selbst gemachtes Eis. Auf dem Kinderbauernhof wurden mit Begeisterung Hühner, Hasen und Ziegen gefüttert.
Die achtjährigen Jungen und Mädchen besuchen in ihrer Heimat die gleiche Lagerschule. Zu Hause sind sie Sonne und Temperaturen um 55 Grad Celsius gewohnt, weshalb sie gestern bei Lufttemperaturen von 24 Grad mit langärmligen Pullovern und Steppwesten bekleidet waren, um auf „Wohlfühltemperatur“ zu kommen.
„Wenn es hier regnet, fangen sie die Tropfen mit dem Mund“, hat Betreuer Jamal Zakari beobachtet. Für die kleine Tuslem sind daher „Regen, grüner Wald und das Spielzeug“ die schönsten Dinge an diesem Urlaub.

 

29.07.2011



Schwein gehabt – Schwein bekommen

Gestern, am 02.06.2011, haben wir weitere Verstärkung für unsere tierische Bande bekommen. Das Mini-Hängebauchschwein Elvira ist bei uns eingezogen.

Die „kleine“ Sau hat sich sofort heimisch gefühlt und ihr neues zu Hause erkundet und in Besitz genommen. Besonders die Ziegenbande hatte ganz schön Respekt vor diesem grunzenden Moppelchen, aber sie gewöhnen sich sicher bald an sie.

 

Bei uns ist in Sachen tierischer Zuwachs echt viel los gewesen, denn bereits vor 2 Wochen hat unser Hahn Horst eine Gruppe von sechs neuen Zwerghühnern bekommen. Diese haben sich auch schon sehr gut eingewöhnt und sind mit den anderen Hühnern gleich in ihr neues zu Hause, den umgebauten Schäferwagen, umgezogen.

 

03.06.2011



 

 

Der Start in den Mai - Emely erzählt

Nun kann ich also endlich mein Plappermäulchen auf machen und über unseren tollen Start in den Mai erzählen. *meck meck*

Wie ihr sicher wisst, hatten wir am 1. Mai ein Frühlingsfest auf dem Gelände und es war ein voller Erfolg. So viele Menschen habe ich schon lange nicht mehr bei uns gesehen und ich möchte mich -im Namen meiner menschlichen Betreuer des Bauernhofteams- bei allen Besuchern und natürlich auch bei den Akteuren bedanken.

Die Musikschule Hübler hat für die musikalische Untermalung des Nachmittags gesorgt und zum Singen und mitmachen eingeladen. Wir hatten auch eine Märchenerzählerin bei uns, die mit vielen wunderschönen Geschichten auch mich -die Plapperziege- gefesselt hat und wenn mir nach etwas anderem zu Mute war, dann habe ich Frau Kramer beim Wolle spinnen zugeschaut oder die Steinmetzarbeit der Firma Graul bewundert.

Bei so viel Abwechslung bekomme aber auch ich einen mächtigen Ziegenhunger. Die Sachen vom Rost haben mich da nicht ganz so wie meine menschlichen Mitarbeiter begeistert... aber der Kuchen und die Spezialitäten des Leutenberger Kräuterstammtisches waren dafür richtig spitze. Ich wusste wirklich nicht, dass so ein Kräutlein noch besser schmecken kann. *meck meck*

Frisch gestärkt ging es dann bei meinem Rundgang weiter, denn hier gab es ja noch mehr zu sehen. Besonders die Kinder waren von der Bastelecke begeistert und bei den Spielen und beim Preise gewinnen nicht zu bremsen. Eine Ziege beim Sackhüpfen? *meck meck* Nein, das war dann doch nichts für mich, aber ich habe mir mit Freude die Premiere des Leutenberger Filzpuppentheaters angeschaut. Unser Rudi, der freche Ziegenbock, war auch auf der Bühne ein Star und ließ sich selbst vom Teufel persönlich nichts als Unsinn einreden.

 

Nach so einem ereignisreichen Tag konnte ich mich zufrieden in meinem Heubett, mit der Ziegenbande an meiner Seite, zusammen kuscheln und auf ein gelungenes Fest zurück blicken. Ich kam gar nicht mehr dazu, alles noch einmal Revue passieren zu lassen, denn kaum einen Herzschlag später war ich auch schon eingeschlafen. Die Organisation so eines Tages macht wirklich eine Menge Arbeit, aber ich denke mal, dass ich das wieder einmal sehr gut hinbekommen habe. *meck meck*

 

Bis bald, eure Emely.

 

15.05.2011

 

 

Von Winterschäden und Spaghetti-Ziegen

Das neue Jahr ist schon wieder über einen Monat alt und wie immer stehen wir nicht still. Das ungemütliche Winterwetter und vor allem die tauenden Schneemassen haben uns den Beginn in das Jahr 2011 nicht gerade einfach gemacht. Unser Weg war erst ein rauschender Schmelzwasserbach und nach dem Umleiten der Fluten hat unsere Zufahrt eher an den Grand Canyon, als an das friedliche Kalkgrubental erinnert. Die notdürftige Ausbesserung erlaub das Befahren aber nun wieder und wird hoffentlich bis zum Frühling bleiben wo sie ist und nicht wieder weggeschwemmt werden.

 

Der meckernden, quickenden und schnatternden Bande auf dem Kinderbauernhof geht es sehr gut und alle haben den Winter bis jetzt glänzend überstanden. Die Laufenten schnattern fröhlich auch im Eiswasser, die Kaninchenbande und die Meerschweinchen kuscheln sich im Heu zusammen, Horst der Hahn bewacht tapfer seine Hennen und die Ziegen sind sehr plüschig. Das Winterfell plustert unsere Bande ganz schön auf, das ist wahr, aber die Kälte stört sie deshalb auch nicht im Geringsten. Ihr Instinkt dagegen "friss dir eine Speckschicht für die kalten Tage an" macht uns da schon mehr Mühe. Alles was nicht sicher weggeschlossen ist oder hoch genug liegt, wird Opfer unserer wohlgenährten Ziegenbande. Entenfutter, Hühnerfutter, Salat für die Kaninchen, Reis, Kartoffelbrei, Müsli und Körnerbrei... nichts ist vor ihnen sicher. Solange es (eigentlich) nicht für sie ist, wird es gierig verschlungen. Dass Ziegen Spaghetti fressen, war mir allerdings neu! Der kartoffelbreiverschmierte Gustel hatte mich das letzte Mal ja schon sehr zum Lachen gebracht, aber wenn einem das freche Ziegenböckchen Rudi mit einem Maul voll Spaghetti entgegenkommt... Wer kann ihm denn da böse werden? Die anderen haben dann natürlich nichts mehr abbekommen, aber Rudi hatte ein, zugegeben Ungewöhnliches, aber offensichtlich sehr schmackhaftes Frühstück.

 

05.02.2011

 

Es schnattert im Kalkgrubental

Unsere tierische Truppe hat wieder Zuwachs bekommen.

Seit ca. 1 ½  Wochen haben wir unserer Hühnerbande, in Form von 3 Laufenten, gefiederte Verstärkung gebracht.

Die langhalsigen Kameraden haben neben den Kaninchen und Meerschweinchen unter dem (auch neu gebauten) Unterstand ihr neues Zuhause gefunden und sind schon fleißig dabei die Schnecken von dem Gelände aufzusammeln.

Unsere Ziegen haben die Neuen am Anfang zwar ständig genau im Auge behalten und vor allem Ziegenchefin Emely hat ein bisschen skeptisch geschaut, aber schon nach kurzer Zeit wurden sie mit offenen Armen (oder eher klauen-/ krallenbesetzten Beinen und Flügeln) willkommen geheißen.

 

06.11.2010

 

 

Happy Birthday!

Ein Jahr ist es schon her, als sich ein paar Leute ein Herz gefasst haben und angefangen haben, etwas Tolles für die Leutenberger und alle Besucher zu schaffen.

Und es hat sich viel bewegt! Wir saßen beim besten Willen nicht nur auf unserem Gelände und haben unsere Ziegenbande gekuschelt. Das darf zwar selbstverständlich auch nicht fehlen, aber wir haben auch viel… oder besser gesagt: sehr viel gearbeitet, gerackert und geschuftet.

 

Seit letztem Sommer wurde der Ziegenstall mit Brettern verkleidet, ein Zaun für die meckernde Bande gebaut, Wege geschottert, eine Feuerstelle angelegt, ein Hasen/Meerschweinstall aufgebaut, ein Hühnerstall errichtet und ein Schäferwagen zum Gerätewagen umfunktioniert.

Noch dazu sind der Hahn Horst und die Hühner Hanni und Heidi eingezogen und auch die Meerschweinchen Tim und Struppi und unsere Hasenbande Lea, Lara und Lilly freuen sich über ihr neues zu Hause im Grünen.

Der Bau unseres Heustadels befindet sich in vollem Gange und bald kann auch das Heu und Stroh dort einziehen.

 

Ich könnte noch viel mehr Dinge nennen, die über das Jahr passiert sind.

Angefangen mit unserer Fahrt nach Volkenroda, dem Auftreten des Kinderbauernhofs auf dem Feuerwehrfest in Dorfilm, oder Weihnachts-, und Ostermarkt in Leutenberg, bis hin zu den vielen Sitzungen und Arbeitseinsätzen der Vereinsmitglieder.

Ich glaube ich würde mit dem Aufzählen Heute nicht mehr fertig werden.

 

Eines möchte ich nur noch unbedingt loswerden:

Vielen Dank an alle fleißigen, helfenden Hände!

Ob Leutenberger, Wanderer, Urlauber, unsere rastlosen Arbeitskräfte oder die Mitglieder des Vereins.

 

Selbst gemachtes Heu, Geldspenden oder die unglaublich großzügigen Spenden wie die, der großen Raufe, die jetzt den Eingang des Geländes schmückt und zum Sitzen und Entspannen einlädt.

Ohne eine solche Unterstützung wären wir in einem Jahr nie so weit gekommen.

Vielen Dank und auf noch viele weitere, gemeinsame Jahre.

 

30.08.2010

 

 

Langohren und hungrige Schweinchen

An diesem Mittwoche haben wir endlich die Bewohner für den großen Kleintierstall aus dem Tierheim Pflanzwirbach zu uns geholt.

Die drei Kaninchendamen und die zwei Meerschweinchenböcke verstehen sich prima und machen jetzt gemeinsam den Stall unsicher.

Die zwei Schweinchen wurden auf die Namen Tim und Struppi getauft und die drei Mädchen warten im Moment noch auf passende Namen.

Unsere Ziegenchefin Emely hat die Neuankömmlinge am Anfang zwar etwas skeptisch beobachtet, aber war am Ende trotzdem zufrieden mit dem Einzug der kleinen Nager.

 

09.06.2010

Mitarbeiter auf dem Bauernhof

Nach gründlichen Überlegungen und einiger Vorbereitung haben wir jetzt zwei Arbeiterinnen und einen Arbeiter auf 1-€-Basis auf dem Kinderbauernhof.

Endlich haben wir die Möglichkeit unsere Ziegen lange auf das Gelände zu lassen uns sie können nun auch einige Stunden ihren Hunger an dem frischen Gras stillen.

Es freut den ganzen Verein, dass wir die fleißigen Helfer bei uns Begrüßen können und wir hoffen, dass sie uns auch etwas Last von den Schultern nehmen können.

Wir wünschen viel Spaß, Schaffenskraft und Erfolg bei uns!

 

01.06.2010

 

Wer gackert denn da?

Bei uns sind neue Tiere eingezogen.

Bei dem tollen Ausflug auf den Tier- und Bauernmarkt in Volkenroda konnten wir einfach nicht nein sagen, als uns ein wunderschöner Hahn und seine beiden Hennen angeschaut haben. Gleich war allen klar, die müssen mit!

In einem Karton verstaut und ein bisschen nervös ging es dann für die Drei nach Leutenberg.

Als unser guter Hahn nach dem Eintreffen am liebsten gleich wieder ganz weit weg wollte und uns entwischt ist, ist allen das Herz erst einmal in die Hose gerutscht, denn obwohl Zwerghuhn, war er unglaublich schnell und konnte höher fliegen, als wir angenommen haben.

Nach ein bisschen rennen, einkreisen und einer ausgereiften Fangtaktik, wurde der Gute aber wieder in seinem Stall verstaut und er war selber froh, wieder bei seinen Mädels zu sein.

Unsere fleißigen Vereinsmitglieder haben in Rekordzeit einen wunderschönen Stall mit Auslauf für die Drei gebaut und sie haben sich schon gut eingelebt und  fühlen sich wohl.

Ein herzliches Willkommen an Horst, Heidi und Hanni auf dem Leutenberger Kinderbauernhof!

 

01.03.2010

 

 

Nicht mehr im Heu sitzen

Dank der Leutenberger Naturparkverwaltung, bei der wir uns noch einmal bedanken wollen, haben wir jetzt zwei rustikale Holzbänke auf dem Gelände.

Sie runden das stimmungsvolle Bild um die -auch gerade erst entstandene- Lagerfeuerstelle wunderschön ab.

Jetzt können die langen Sommernächte kommen.

 

 

 

Drängelt doch nicht so! Jeder bekommt was!

Unsere Ziegen haben sich wirklich gerne, da die Freundschaft aber aufhört, wenn es was zu futtern gibt, haben wir auch endlich Futterraufen am inneren Zaun des Stalls angebracht.

Jetzt kann jeder, ohne die Hörner der anderen im Maul zu haben, in Ruhe seine Möhren, Kartoffeln, Brot und Co. fressen.

Da wünschen wir nur noch: Guten Appetit!

 

 

 

Helfende Hände

Zum Glück gibt es immer noch Jugendliche, die sich nicht nur vor den Fernseher setzen, sondern auch mal mit anpacken wollen! Dank ihnen haben wir jetzt einen geschotternden Weg zum Stall und der Platz für das hoffentlich bald folgende Heustadel wurde tatkräftig vorbereitet.

Wir und die Ziegenbande wollen uns noch einmal bei euch bedanken!

 

 

 

Juhuu der Frühling ist da!

Endlich ist unser Grundstück nicht mehr mit einer dicken Schneeschicht bedeckt und da heißt es gleich wieder buddeln, graben und Zäune bauen.

 

Damit wir unsere verrückte Ziegenbande nicht bald in der Stadt suchen müssen, haben wir uns einen Zaun um den Ziegenstall zugelegt. Er sieht toll aus und die meckernde Bande findet ihn auch super.